Aus Kindern werden Jugendliche, die sich mit Smartphones, Tablets und Spielkonsolen vernetzen, Online für bestimmte Dinge interessieren und ihre eigene Persönlichkeit entwickeln. Sie nutzen WhatsApp, Instagram, Snapchat, Youtube – und überlassen Facebook gerne ihren Eltern.
Welche Fragen sind eigentlich aus Elternsicht in der 5. und 6. Klasse von Relevanz. Wir haben einige zusammengetragen. Als Eltern könnten Sie sich fragen
Unterstützung sozialer Teilhabe von Jugendlichen des Berufsbildungswerks
November 3rd, 2017
Astheimer
Das Thema soziale Teilhabe stand für die Bürgerstiftung „Unser Karben“ in diesem Monat mit auf der Tagesordnung. Karben beherbergt das Berufsbildungswerk (bbw) Südhessen, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Ausbildung in mehr als 30 Berufen bietet.
Gemeinsam mit Carmen Bergmann und Tobias Vogeler vom bbw haben wir in der Stiftung über Wege gesprochen, um den Jugendlichen des BBWs den Zugang zu Karbener Vereinen zu erleichtern. Sport und Kunst erschienen uns als zwei wichtige Handlungsfelder, die für die Jugendlichen noch stärker erschlossen werden sollten. Dabei war uns wichtig, nicht nur finanzielle Lösungen im Auge zu haben, sondern auch soziale. So sollte bspw. bei Sportvereinen und Übungsleitern eine Offenheit gegenüber einer Teilhabe der Jugendlichen bewusst gefördert werden.
Am ersten Tag der Herbstferien gab es ein Wiedersehen mit einer Gruppe von Jugendlichen in der Kelsterbacher Karl-Treutel-Schule. Andrea Specht war mit von der Partie, die alle Projekte mit uns entwickelt. Von den ehemaligen Grundschülern trafen wir Luca, Zacharias, Ben und Mehmet, die nun nach einem Jahr zum ersten Mal wieder zusammengekommen sind.
Die vier haben 2016 an mehreren Workshops von uns teilgenommen. Beim Wiedersehen hatten sich alle sich viel zu erzählen, WhatsApp-Neuheiten auszutauschen und Youtuber anzuschauen. Es gab selbst gemachte Skins von Minecraft zu bestaunen und eine Online-Umfrage über die Klassenkameraden zu beantworten, die uns alle gefesselt hat.
Bereits im Frühjahr 2016 haben wir die Bescheinigung des staatlichen Schulamtes in Rüsselsheim erhalten, dass unsere Schüler Workshops ordnungsgemäß der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen. Wir konnten das Schulamt mit den Inhalten unserer Workshops und der bisherigen Unterrichtserfahrung von Dr. Jörg Astheimer überzeugen.
In diesem Jahr haben wir weiter an den Inhalten unserer Workshops für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen gearbeitet. Den Start haben wir mit den Themen Sicherheit und sorgsamer Umgang mit Smartphone, Tablet und Spielkonsolen gelegt. Nun haben wir für die vierten und fünften Klassen die Themen soziale Konflikte und Cybermobbing dazu genommen.
Reportage der Frankfurter Rundschau über die Mentor Leselernhilfe in Karben
November 15th, 2016
Astheimer
Unsere Leselernhelfer in Karben hatten Besuch von der Frankfurter Rundschau. Andreas Groth berichtet in seiner Reportage, die heute im Rhein-Main-Teil erscheint, aus einer Lernhilfestunde an der Pestalozzischule in Groß-Karben.
Die Mentorinnen und Mentoren helfen den Kindern lesen zu lernen – allerdings ohne Leistungsdruck, um den Kindern auch die grundsätzliche Freude am Lesen zu vermitteln.
Manfred Spitzer war heute zu Gast in Kelsterbach, was uns die Gelegenheit bot, ihn nach seinem Vortrag persönlich zu sprechen. Spitzer ist für seine kritische Sichtweise digitaler Medien bekannt, die er prominent in seinen Büchern „Digitale Demenz“ und „Cyberkrank“ darlegt. In seinem Vortrag ging es nun um die Risiken der Nutzung digitaler Medien für Kinder und Jugendliche.
Vieles von dem, was Spitzer am heutigen Abend an Forschungsergebnissen ausbreitete, überzeugte. Klar: Ein allgemeines Smartphone-Verbot an einer Schule führt zu einer Verbesserung der Schulnoten. Nichts anderes ist beim Verzicht auf eine Playstation zu erwarten. Der Besitz einer Spielkonsole führt zur Verschlechterung in der Schule. Spitzer zieht aus den Studien die Konsequenz, dass Kinder so wenig digitale Medien wie möglich nutzen sollten. Eine wichtige Empfehlung, die man auf jeden Fall allen Eltern weitergeben kann.
Seit 2 Jahren sind mittlerweile über 50 Leselernhelfer in den Gemeinden Karbens und Nidderaus ehrenamtlich tätig und helfen vielen Grundschülern mit ihren wöchentlichen Lesestunden. Zur Leselernhilfe gehört auch eine kontinuierliche Weiterbildung und der Austausch unter den engagierten Mentorinnen und Mentoren. Es gibt immer wieder Treffen der in Karben wirkenden Leselernhelfer, um die Lesestunden mit den Kindern weiter zu verbessern.
Dieses Mal wird Claudia Bröse zur Frage referieren, welche Gestaltungsmöglichkeiten es bei der Leselernhilfe gibt. Die Veranstaltung wird ausgetragen von Mentor Hessen e.V. in Zusammenarbeit mit den Bürgerstiftungen Karbens und Nidderaus.
Publikation Qualitative Bildanalyse von Jörg Astheimer erscheint im August bei Nomos
Juli 27th, 2016
Astheimer
Wie analysiert man Bilder? Jörg Astheimer widmet sich der Frage der Analyse gesellschaftlicher und kultureller Bedeutungen von Fotografien. Nachzulesen in dem aktuell erscheinenden Band „Qualitative Bildanalyse“ der Serie „Short Cuts / Cross Media“ im Nomos Verlag. Viel Spaß bei der Lektüre.
Nun noch das Abstract zum Buch:
Fotografische Bilder zählen heute zu den wichtigsten Kommunikationsmedien. Angesichts der Zunahme und Differenzierung des gesellschaftlichen Gebrauchs digitaler Fotografien wird die systematische und strukturierte Bildanalyse immer wichtiger. Die Zielsetzung dieses Bandes ist daher methodischer und methodologischer Natur. Der Autor geht der Frage nach, wie sich Fotografien vor dem Hintergrund des qualitativen Paradigmas theorie- und regelgeleitet analysieren lassen. Dazu wird eine Methode der Bildanalyse entwickelt, welche die Rekonstruktion der sozialen und kulturellen Bedeutungs- und Sinngehalte von Fotografien zum Ziel hat. Diese wird systematisch dargelegt und anhand der Analyse einer Werbefotografie exemplarisch vorgestellt.
Klicksafe.de für Sicherheit im Netz – Forschungsergebnisse von Jörg Astheimer
Juni 22nd, 2016
Astheimer
Gerade ist uns aufgefallen, dass die Forschungsergebnisse von Jörg Astheimer (gemeinsam mit Klaus Neumann-Braun und Axel Schmidt) in die Unterrichtsmaterialien von Klicksafe eingeflossen sind.
In diesem Fall geht es um die Art der Übernahme der Geschlechterstereotype durch jugendliche Facebook-Nutzer. Nachzulesen in Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben; Baustein 3: „Mediale Frauen- und Männerbilder“.
„Schüler checken, wie die neuen Medien funktionieren“ – Bericht der Frankfurter Neuen Presse (FNP)
Juni 20th, 2016
Astheimer
Die Frankfurter Neue Presse thematisiert im Juni unsere Seminare für Kinder, Lehrer und Eltern an der Grundschule in Klein-Karben. Die Kinder bekamen in den Workshops genügend Raum, um von Ihren negativen Erfahrungen mit Smartphones zu berichten. Von vielen hörten wir, dass ihnen Viren, Werbung und lästige WhatsApp-Gruppen die größten Sorgen bereiten.
