Doku-Glamour im Web 2.0 – Party-Portale und ihre Bilderwelten
Herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun, Dr. Jörg Astheimer
Die Europäische Kommision will Kinder im Netz besser schützen. Ziel ihrer aktuellen Initiative ist es, die EU-Staaten und Partner aus der Industrie zusammenzubringen. Die Inhalte für Kinder im Netz sollen verbessert werden. Einfachheit, Transparenz und Beständigkeit der Online-Tools sollen gefördert und der kompetente Umgang mit den Werkzeugen im Internet verbessert werden.
Bewusstsein für Online-Sicherheit schaffen
Wieder einmal gehören die Datenschutz-Einstellungen zum Kernthema. So fordert die EU-Kommission von den Industriepartnern altersgerechte Datenschutzeinstellungen, die selbstregulierende umgesetzt werden sollen. Ebenso werden bedienungsfreundliche Kontrollfunktionen für die Eltern gewünscht und eine ausgedehnte Anwendung von Alters- und Inhaltsklassifizierungen zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Im Auftrag der Frankfurter Agentur creative analytic 3000 wird eine Reihe von Social-Media-Workshops mit dem Titel „Marketing trifft Marketing“ durchgeführt. Diese richtet sich an Praktiker aus der Finanz- und Versicherungsbranche. Die Reihe besteht aus vier Veranstaltungen, die von Dezember 2011 bis April 2012 stattfinden.
Ziel der Veranstaltung ist es, die branchenspezifische Besonderheiten der Social-Media-Kommunikation darzustellen. Vertiefend werden folgende Bereiche besprochen:
Soziale Netzwerke liefern Kritikern viele Gründe, weshalb der Umgang mit ihnen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Gewarnt wird unter anderem vor der Sammlung persönlicher Daten, den mangelhaften Sicherheitseinstellungen und der Unsichtbarkeit des Publikums. Überhaupt lässt der Gedanke sie erschrecken, Privates einer vernetzten Öffentlichkeit preiszugeben.
In dem Beitrag für das pro familia magazin (Themenheft: Social Media 2011) beschreibe ich, wie Jugendliche eigene Strategien entwickeln, spielerisch und kreativ mit den Funktionen der Online-Netzwerke umzugehen.
Die aktuellen Zahlen zur Internet-Nutzung von Kindern sprechen eine eindeutige Sprache: Bereits zum Ende der Grundschule werden Soziale Netzwerke zum Thema für die Heranwachsenden und für deren Eltern. Der Vortrag gibt Einblicke in die Besonderheiten des Gebrauchs von Facebook, SchülerVZ und Co. und weist Eltern auf die Potenziale und Risiken der Nutzung von Sozialen Netzwerken hin.
Vortrag: Wie nutzen Kinder und Jugendliche Online-Netzwerke? In der Reihe: ElternMedienWissen im Museum für Kommunikation (MfK, Frankfurt/Main). Am: 09.11.2011
Die Ausstellung „10 Images – dieci immagini“, die im Oktober 2011 in Cervia (I) stattfindet, zeigt Kunstwerke in Form von Plakaten. Öffentliche Wände werden zur Ausstellungsfläche umgewandelt und das Medium Plakat tritt in seiner Besonderheit hervor. Kuratorin ist Giovanna Sarti.
In meinem Beitrag zur Ausstellung, widme ich mich dem sozialen Gebrauch von Plakaten. Der Text ist plakativ und selbst Teil der Ausstellung.
Zur Einschulung auf Facebook? Aktuelle Studien zur Nutzung von Online-Netzwerken von Kindern
Oktober 1st, 2011
Astheimer
Auch Grundschüler gehen bereits ins Netz. Mit dem Begriff „Internet“ wissen viele von ihnen noch nichts anzufangen, begeistern sich aber für Youtube, Toggo und KI.KA. Doch sind die jüngsten unter den „Digital Natives“ bereits durch Online-Communities miteinander vernetzt? Und wenn ja: In welchem Alter und unter welchen Bedingungen beginnt das Networking? Aktuelle Studien geben Auskunft darüber.
In den USA ging der „Consumer Report“ dieser Frage in der aktuellen Ausgabe vom 10.05.2011 nach. Der Marktführer Facebook ist bereits bei Kindern ein Thema. Laut den Verfassern der Studie sind mehr als 7,5 Millionen US-amerikanische Nutzer des Netzwerks 12 Jahre und jünger. Und das, obwohl sie laut Bestimmungen des Portals eigentlich noch kein Profil ihr eigen nennen dürften. Spiegel-Online titelte daher: „Millionen Minderjährige tricksen Facebook aus“.

Wie nutzen jugendliche Migrantinnen und Migranten Online-Netzwerke zur Konturierung ihrer Identität. Was tragen Facebook und Co. zum Leben in der Diaspora bei? Solchen Fragen gehe ich in meinem Beitrag “Heimatsuche im Netz” nach. Dieser ist in der Zeitschrift “Erziehung und Wissenschaft” (5/2011) Gewerkschaft erschienen. Thematische Schwerpunkt des Heftes sind „Identität und Integration“ – so der Titel der Ausgabe. Der Artikel und das ganze Magazin stehen hier zum Download zur Verfügung.
IShareGossip.com: Ein Gerüchte-Netzwerk lädt zum Schlagabtausch an deutschen Schulhöfen ein
September 15th, 2011
Astheimer
Das deutschsprachige Gerüchte-Forum IShareGossip sorgt für Aufregung auf deutschen Schulhöfen. Die Betreiber der Internetseite rufen dazu auf, in ihrem Forum über Mitschüler zu lästern und Gerüchte zu verbreiten. Im Schutz der Anonymität nutzen immer mehr Jugendliche das unmoralische Angebot, um andere fertig zu machen.
IShareGossip geht im Herbst 2010 online. Der Start verläuft mühsam und das Projekt gewinnt nur wenig an Fahrt. In mehreren Foren und Newsgroups werben die Macher für ihre Community. Ein Preisausschreiben soll die Kommunikation dynamisieren und für mehr Besucher sorgen. Doch das Interesse der Netz-Gemeinde bleibt aus. Es herrscht Flaute im Läster-Kanal.
Für den japanischen Hersteller von Videospielen und Spielkonsolen wurden mehrere Vorträge zu dem Spiel „Pokémon“ gehalten.
